Detailansicht

Zum Heidentempel und zum Astropeiler

Rubrik: Wandertouren
Ort: Bad Münstereifel in der Region Nordeifel
Länge: 16,2 km (Rundtour)

GPS: GPX | OVL | G7T | TRK | Google Earth

Beschreibung der Tour

Rundwanderung in der Nordeifel, westlich von Bad Münstereifel. Die Wanderung und der GPS Track beginnen am Wanderparkplatz "Nöthener Berg" an der L165 südwestlich von Bad Münstereifel. Der Weg verläuft anfangs in westsüdwestliche Richtung, direkt am Waldesrand entlang, dann über Feldwege bis wir den Nöthener Wald erreichen. Dort befindet sich der Heidentempel, eine ehemalige römische Tempelanlage, auch Matronentempel genannt. Matronen sind hier übrigens keltische Göttinnen, die meist als Dreiheit dargestellt wurden. Die Verehrung von drei Göttinnen ist keltische Tradition, dieser Kult wurde von den römischen Legionären übernommen.
Gebaut wurde die Tempelanlage im Jahr 161 n. Chr.

Im Jakob-Kneip-Berg vorbei oberhalb des Wespelbachs durchwandert man das NSG Kalkkuppen und die Gilsdorfer Heide.

Nach dem Passieren der Nöthener Mühle, folgen wir der Straße "Teufelsloch" bis "Am Stockert" - dort beginnen wir unseren Abstecher und Aufstieg zum Astropeiler auf dem Gipfel des "Stockert" (433 m).
Das Teleskop wurde 1956 gebaut und ist das allererste Radio Teleskop, dass in der BRD gebaut und betrieben wurde.
Jetzt ist das Teleskop ein technisches Denkmal, es wird momentan aufwendig restauriert und wird von der NRW Stiftung Natur, Heimat, Kultur betreut.

Zurück auf unserem Rundkurs überqueren wir den Eschweiler Bach, kommen zum Fuß des Hirnbergs und weiter geht es ständig bergan zurück zum Parkplatz.

Nach der Wanderung bietet sich eine Besichtigung der wunderschönen Altstadt von Bad Münstereifel an. Im Ortskern findet man viele gemütliche Gasthäuser, Cafes und Restaurants, die zu Speis und Trank einladen.

EIFEL-GPS bedankt sich bei Herrn Zwinscher aus Köln für die Bereitstellung dieser interessanten Tour! 

 
Quelle der Informationen: J. Zwinscher, Köln


Am Heidentempel

die restaurierten Überreste des "Matronen-Tempels"

Blick auf den Astropeiler