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Felsenweg im Naturpark Südeifel

Rubrik: Wandertouren
Ort: Minden in der Region Südeifel
Länge: 12,9 km (Rundtour)

GPS: GPX | OVL | G7T | TRK | Google Earth

Beschreibung der Tour

Der Deutsch- Luxemburgische Felsenweg führt durch die bizarre Felsenlandschaft des Muschelkalks und des Luxemburger Sandsteins, zu kulturellen Schätzen, durch farnreiche Wälder und entlang blütenreicher Wiesen und über die Wanderbrücken des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks. Vier verschiedene Routen sind ausgewiesen, von denen jede ihren eigenen Reiz hat. Eine davon ist die Grüne Route des Deutsch/Luxemburgischen Felsenweges.

Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, finden Sie an allen markanten Wegepunkten das Symbol der Walddistel (Ilex). Folgen Sie einfach dieser Beschilderung.

Von Minden aus geht es die Sauer abwärts zum hochgelegenen Ralinger Sendemast. Von dort sind das Sauertal, die Sauerschleife und die Höhen auf luxemburgischer Seite zu überblicken. Entlang des Weges abwärts wird die Schäferei erreicht, anschließend verläuft der Weg wieder runter ins Tal bei Ralingen. Über eine Brücke ist das luxemburgische Rosport mit dem Schloss Tudor zu erreichen. Über die Gefallelayen und der Altkammer, beides beeindruckende Felsformationen, die man gesehen haben muss, erreicht man das an der Sauer befindliche Steinheim.
Streckenverlauf: Minden, Ralinger Sendemast, Schäferei, Ralingen, Rosport, Schloss Tudor, Gefallelayen, Alkummer, Steinheim, Konrad-Schubach Brücke und wieder zurück nach Minden. (Quelle: Internetportal der Region Trier)

Wir beginnen und beenden die Tour in Minden. Minden liegt im Landkreis Bitburg-Prüm an der Grenze zu Luxemburg, im Zentrum des Naturparks Südeifel, wo die Prüm in die Sauer mündet. Natürlich kann man die Rundwanderung in jedem Ort beginnen der durchwandert wird, also auch von Ralingen, Rosport oder Steinheim aus.

Minden: Der Ort ist schon sehr alt, historische Funde aus dem 7. Jahrhundert beweisen, dass die Bevölkerung an der Sauer zu dieser Zeit schon christianisiert war. Die katholische Kirche ist dem heiligen Silvester geweiht und stammt aus romanischer Zeit. Es gibt wunderschöne grenzüberschreitende Wanderwege, Pensionen und Gasthäuser in Minden.
Ralinger Sendeturm: Von hier aus hat man einen herrlichen Blick aufs Sauertal.

Die Schäferei: Die kalkreichen Böden sind idealer Lebensraum der letzten äußerst seltenen und geschützten Schönheiten wie den Orchideen und der gemeinen Akelei.

Rosport: Bekannt ist Rosport über die Grenzen hinaus wegen des hervorragenden Mineralwassers. Rosport ist zudem ein beliebter Treffpunkt für viele Wassersportler, der durch den Bau der Staumauer entstandene See bietet vielen Wassersportarten ausreichend Platz.

Schloss Tudor: Das im Volksmund genannte "Schloss Tudor" war das Anwesen des Wissenschaftlers Henri Tudor (1858-1925), der seinerzeit Pionier auf dem Gebiet des Bleiakkumulators war. Heute dient die imposante Anlage der Gemeindeverwaltung als Hauptsitz.

Gefallelayen: (Der gefallene Fels der Falken und Farne) Dort wo die Blockschuttfelder des Muschelkalks einen instabilen Untergrund bilden, durchwandert man Schluchtwälder aus Edelbäumen wie Linde, Ahorn, Buche und Ulme.
Seltene Moose, Flechten und Farne fühlen sich in diesem Mikroklima besonders wohl.

Alkummer: Der Weg durch die Altkammer (im Volksmund auch Alkummer) führt vorbei an einer Felsschlucht aus Muschelkalk. Zur Zeit der Trias (vor 225 Mio. Jahren) war dieser Raum als Senke ausgebildet, während der Muschelkalkzeit drang von Süden her ein Meer in die Bucht ein und überflutete den ganzen Raum. Im Verlauf der Zeit sammelten sich die kalkreichen Schalenreste der Muscheln zusammen mit Sand am Boden an, so dass im Laufe der Jahrmillionen der Kalk entstanden ist.

Steinheim: (lux.: Steenem) Steinheim ist eine uralte Siedlung, wahrscheinlich keltischen Ursprungs, auf Pfahlbauten in der Sauerniederung errichtet. Der Name Steinheim tauchte erstmals im Jahr 704 auf, und zwar im Zusammenhang mit der Gründung der Echternacher Abtei. (Quelle Wikipedia)

Konrad Schubach Brücke: Konrad Schubach war der langjährige Vorsitzende des Eifelvereins und später des Vereins Naturpark Südeifel. Mit dieser Brücke wurde ihm ein würdiges Denkmal gesetzt.

 

EIFEL-GPS bedankt sich bei Herrn J. Zwinscher aus Köln für diesen interessanten Tourenvorschlag. 

 
Quelle der Informationen: J. Zwinscher


Blick auf den Ort Ralingen und die Sauerschleife

Wegweiser entlang des gesamten Felsenweges

Kalksandstein Formationen in der Altkammer