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Oberburg Manderscheid

Rubrik: Burgen, Schlösser Kirchen
Ort: Manderscheid in der Region Vulkaneifel

GPS-Daten (WGS84): N 50.0939° E 6.8169° Höhe 355,5m

Beschreibung

Die Oberburg ist die ältere der beiden Manderscheider Burgen. Sie wurde erstmals 973 urkundlich erwähnt. Kaiser Otto II. schenkte Sie dem Erzbischof von Trier. Zu dieser Zeit stand Sie unter Luxemburgischer Hoheit und war der erste Stammsitz der Herren von Manderscheid.

1140 nimmt Erzbischof Albero von Trier die Oberburg in den Kämpfen gegen Heinrich von Luxemburg ein. 1160 lässt Erzbischof Hellin von Trier die Oberburg schleifen und 1166 wieder aufbauen. In dieser Zeit entsteht auch der heute noch vorhandene Bergfried. In den nachfolgenden Jahrhunderten wechselt die Burg mehrmals den Besitzer, bis sie 1673 von französischen Truppen unter General Fourille zerstört wird. 1790 ist die Oberburg beinahe verfallen und völlig unbewohnbar.

1920 kaufte die Gemeinde Manderscheid die Ruinen der Oberburg und begann mit Restaurierungsarbeiten, um wesentliche Teile der Anlage dauerhaft zu sichern. Die große Restaurierung ab 1978 galt den Ringmauern, dem Eingangstorbogen, einem kleineren Turm und dem in seinem Grundriss rautenförmigen Bergfried.

Seit 1984 steht der Bergfried wieder als Aussichtspunkt zur Verfügung. Von hier bietet sich ein Blick durch das Liesertal, auf die Niederburg und die Turnierwiese.

 
Quelle der Informationen: eifel-gps